Vorlesetag verkehrt für Leseecke

Normalerweise wird am Vorlesetag Schülern vorgelesen. Dieses Jahr drehten die Schüler der Mittelschule Buchbach den Spieß um. Die Klassen 6 a und 9 wollten sich bei den Förderern und Sponsoren der Schule bei Kaffee und Kuchen bedanken und haben daher das Vorlesen übernommen. Eingeladen haben sie dazu den ersten Bürgermeister Thomas Einwang, die Vertreter des Elternbeirats, Diana Mandl und Elke Huber als ehemalige langgediente Elternbeiratsvorsitzende, Stefanie Brandmeier vom Förderverein, den Architekten der Schule und zweiten Bürgermeister Karl-Heinz Kammerer, den Vertreter der Firma Elektro-Bauer und Tanja Lechner vom Bauunternehmen Lechner, die mit den Schülern regelmäßig Bewerbungstraining absolvieren und Schnupperlehren durchführen, sowie Resi Seider von der Bücherei und Nermen Sari als Elterntalkerin.

Die Ganztagsklasse 6a von Harald Langmeier trug dabei lustige Verse „Übers Dichten“,  „Herrn Ribbeck“ von Theodor Fontane und „Die Sterntaler“ der Gebrüder Grimm  vor. Außerdem erfanden sie weitere Strophen zum „Ich träume mir ein Land“ von Erike Krause-Gebauer. Die 9. Klasse von Gisela Schwarz glänzte mit „John Maynard“ von Theodor Fontane, das - schloss man die Augen - anhand der unterschiedlichen Stimmen und gezielten Betonungen, Hörspielcharakter annahm, und einem Prosatext „Über Berufe“ von Robert Walser, wofür alle großen Applaus und besonderen Lob und Dank von Bürgermeister Thomas Einwang erhielten.

Zudem stellten Florian Sahlsdorfer und Florian Rott das Projekt der 9. Klasse vor, eine Leseecke in der Aula einzurichten. Dies taten sie so überzeugend, dass Frau Seider von der Bücherei ausrangierte Bücher in Aussicht stellte und sich die Firma Lechner spontan bereit erklärte, in einem gesonderten Projekt dazu einige Möbel mit den Schülern gemeinsam zu bauen.     (ram)

Die 9. Klasse nahm Aufstellung für das Stück „John Maynard“ von Theodor Fontane           (ram)

Erfreut applaudieren die Gäste den Vorträgen der Schüler          (ram)