Bericht zum

Besuch der Gedenkstätte

des Konzentrationslagers Dachau

am 15.10.2015

 

Die Besichtigung der Gedenkstätte war für unsere 9. Klasse ein informatives und prägendes Erlebnis.

 

Der Schrecken des NS-Regimes wurde uns schon beim Betreten des Appellhofs, der bedrückende Kälte und  Unbarmherzigkeit ausstrahlt, bewusst.

Als wir  den sogenannten 'Bunker' betraten, verstärkte sich dieses Gefühl. Dort hörten wir nämlich von den brutalen Strafen, zu denen die Häftlinge von den NS-Gefolgsleuten verurteilt worden waren. Der Weg durch das  Krematorium und die Gaskammern führte uns schließlich noch in einen Nebenraum, in dem wir auf Fotos  Hunderte von Leichen, die von den Nazis achtlos auf einen Haufen geworfen worden waren, erkennen mussten. Spätestens hier erkannte jeder von uns das volle Ausmaß und die Folgen des Antisemitismus und des Menschenhasses der Nationalsozialisten.

 

Trotz dieser aufwühlenden Konfrontation mit der Vergangenheit unseres Landes, sind wir über den Besuch des Konzentrationslagers Dachau froh:

 

·                    Man muss manchmal einfach sehen, wozu Menschen in der Lage sind

und

·                    man muss sehen, wohin Vorurteile, Unwissenheit und Halbwissen führen.

               

Marcel Reich-Ranicki meinte, dass die Jugend von heute nicht dafür verantwortlich sei, was damals geschehen ist, aber dafür sorgen müsse, dass so etwas nie wieder passiere. Für uns bedeutet das:

 

Nur wir können dafür sorgen,

dass das Geschehene nie vergessen wird und nie wieder geschehen kann.

 

 

Text:       Johannes Mallin und Isabell Krosse, Schüler der 9. Klasse der Mittelschule Buchbach

Fotos:      Gisela Schwarz