Das Berufsorientierungscamp (BOC) der 6. Klasse

Am Montag, den 03.04.17, fuhren wir, die 6. Klasse der Mittelschule Buchbach, mit unserem Lehrer Herrn Langmeier für eine Woche auf den Obermaierhof nach Jettenbach. Dort fand unser berufsorientierendes Praktikum statt.

 

Gleich nach der Ankunft bekamen wir eine Führung durch das Gebäude, bezogen unsere Zimmer und richteten unsere Betten her. Anschließend begann der Unterricht von Frau Müller. Wir stellten uns einander vor und besprachen auch gleich, wie wir das richtig machen sollten. Der Unterricht dauerte täglich von 09.00 Uhr bis 16.45 Uhr.

 

Im Laufe der Woche lernten wir Vieles über richtige Umgangsformen, Kommunikation und für das Berufsleben wichtige Kompetenzen. Oft spielten wir Rollenspiele und Teamspiele. Eines davon hieß „Pipeline“ und ging so:

 

Frau Müller gab uns der Länge nach halbierte Plastikrohre. Wir mussten uns hintereinander aufstellen und mit den Rohren eine Bahn bilden, durch die wir eine Holzmurmel schickten. Das Ziel war, die Murmel durch den ganzen Innenhof in ein schwarzes Säckchen zu leiten. Nach ein paar Versuchen gelang uns diese schwierige Aufgabe und wir lernten, dass man so etwas nur mit guter Teamarbeit schaffen kann.

 

Ein anderes Spiel hieß „Von A-Z“. Bei dieser Übung sollten wir unsere Teamfähigkeit verbessern. Jedes Kind bekam eine Teppichfliese, auf die es sich stellen musste. Dann sollten wir uns alle nach dem ABC unserer Nachnamen aufstellen ohne den Boden zu berühren. Ein Teamleiter musste die Kinder dabei auf die richtigen Positionen leiten. Dieses Spiel war schwierig, machte aber großen Spaß.

 

Am Mittwoch fand ein Aktionstag statt, da trainierten wir das Abseilen, das Bogenschießen, das Slacklinen und das Kanufahren.  Das Abseilen übten wir von einem hohen Geländer in einer großen Scheune. Dazu brauchten wir einen Experten, Thomas. Der zeigte uns, wie man mit den Seilen, den Klettergurten und den Karabinern richtig umgeht. Das Besondere an dieser Übung war, das man seine Angst überwinden musste. Alle Kinder haben das geschafft.

Danach ging es zum Bogenschießen auf einen Übungsplatz.

 

Nach dem Mittagessen wanderten wir zum Kanufahren an den Inn.

Zuerst pumpten wir die Kanus auf, dann bekamen wir eine Anleitung vom Gruppenleiter Thomas. Immer zwei Personen paddelten in einem Kanu. Wir mussten Schwimmwesten tragen, falls das Kanu untergehen sollte. Außerdem mussten wir beachten, dass wir nicht in der Mitte des Flusses fuhren, da dort die Strömung am stärksten war.  Da wir vorher noch nie auf dem Inn Kanu gefahren waren, war es ein tolles Erlebnis.

Beim Slacklinen spannten wir in einem kleinen Wäldchen in etwa drei Metern Höhe eine Slackline von Baum zu Baum. Wir bekamen einen Klettergürtel mit einem Karabiner zum Festmachen. Über der Slackline spannten wir ein zweites Sicherungsseil. Daran musste man sich mit dem Karabiner einhaken, bevor man über die Slackline balancieren durfte.

Am Abend saßen wir an einem Lagerfeuer und bekamen die Preise für das Bogenschießen.

 

Am Donnerstag war noch einmal ein ganz normaler Unterrichtstag, bevor wir abends einen Film ansehen durften.

Am Freitag schlossen wir mit einer Feedbackrunde ab und fuhren gegen 10.00 Uhr wieder nach Hause.

In unserem Berufsorientierungscamp haben wir viele Erfahrungen sammeln dürfen. Außerdem bekam nach dieser Woche jeder Schüler eine Teilnahme-urkunde für spätere Bewerbungen.

(hl)