Herbstgedichte der 5. Klasse

Haikus

 

 

 

Grad heute morgen

 

Fiel ganz leise und heimlich

 

Das erste Blatt ab

 

(Niklas)

 

 

 

Stoppelfelder sind

 

Langweilig und verlassen

 

Nicht schön anzusehn!

 

(Christoph)

 

 

 

Äste schlafen ein

 

Die Blätter auf dem Boden

 

Traurig ist der Wind.

 

(Nina)

 

 

 

Ein Reh versteckt sich

 

Der Herbst steht vor der Tür

 

Da war ein Vogel!

 

(Josefine)

 

Wege öffnen sich

 

Der Herbst kommt immer näher

 

Die Kinder lächeln

 

(Rinesa)

 

 

 

Akrostichons

 

 

 

Heute wird es kalt.

 

Einsam fließen die Flüsse.

 

Reif sind die Nüsse.

 

Bunt ist der Wald.

 

Stürmisch ist das Wetter.

 

Traurig fallen die Blätter.

 

(Jakob)

 

 

 

Hohl ist der Baum

 

Einsam ist der Herbst

 

Ruhig fallen die Früchte

 

Bunt sind die Blätter.

 

Still wird die Walnuss geschlagen.

 

Träumerisch gehen die Menschen umher.

 

(Josefine)

 

 

 

Freie Gedichte

 

 

 

Wenn die Zweige zittern

 

Und die Vögel sich verabschieden,

 

Dann werden die Reben ruhen.

 

 

 

Der Garten beginnt zu erblassen

 

Und der Nebel zu atmen,

 

Dass die Sonne sich versteckt.

 

 

 

Der Wind beginnt zu schreien

 

Und der Wald fängt an zu weinen.

 

 

 

Das Lächeln wird müde werden

 

Und die Kastanie traurig sein!

 

(Fabian)

 

 

 

Der Wald weint,

 

Der Wind schreit,

 

Ein zitterndes Reh, ein müder Zweig.

 

 

 

Die spielende Luft,

 

der blasse Nebel,

 

Das lächelnde Laub, der stille Wald.

 

(Lena)

 

 

 

 

 

Der Sommer verabschiedet sich,

 

wegen dem Herbst schreibe ich dieses Gedicht.

 

 

 

Der Herbst begrüßt nun die Zeit,

 

endlich ist es soweit!

 

 

 

Die Bäume zieh‘n sich zurück

 

Und versuchen nächstes Jahr ihr Glück.

 

 

 

Der Nebel ruht über dem See

 

Und wartet auf den Schnee.

 

(Nicolas)

 

 

 

Was würd‘ der Herbst uns sagen,

 

in seiner bunten Pracht?

 

Ich würd‘ ihn gerne fragen,

 

wie er die Farben macht.

 

 

 

Der Wind bläst um die Bäume,

 

schüttelt die Blätter runter,

 

verwandelt Nebelträume

 

und macht die Gärten bunter.

 

 

 

Der Igel, der wird munter

 

Und baut ein Blätterhaus.

 

Er kriecht im Winter drunter

 

Und kommt nicht wieder raus.

 

(Jonas)

 

 


 

 

Der Herbst ist im November,

 

ein wundervoller Glanz,

 

die Rehe an den Waldrändern

 

und ein herbstlicher Tanz

 

 

 

durch die bunten Blätter

 

und dem kalten Wetter.

 

 

 

Die weinerliche Trauer

 

von dem Nebelschauer,

 

der kalte Tau,

 

das Himmelsblau

 

 

 

doch die Zeit

 

zum Winter ist nicht mehr weit.

 

 

 

Der schwere Wein

 

und der Schein

 

der Sonnenstrahlen

 

und den Wolken

 

 

 

die den Himmel ausmalen

 

und der Sonne folgen.       

(Amelie)

 

 

 

Ich bin ein Drache, fliege munter,

 

manchmal rauf und manchmal runter.

 

Die Sonnenblumen stehen im Feld

 

und verschönern die Welt.

 

 

 

Schöne Mohnblumen stehen dahinter

 

und fürchten den harten Winter.

 

Der Sommer verlässt seinen Platz,

 

das merkt auch der kleine Spatz.

 

 

 

Neben mir fliegt er her,

 

das fällt ihm nicht schwer.

 

Gemeinsam flitzen wir durch den Wind,

 

beide gleich geschwind.

 

 

 

Gemeinsam flattern wir weiter,

 

das finden wir gescheiter.

 

Zum Gehen ist es Zeit,

 

ich sag beim nächsten Mal Bescheid.

 

                                                 (Nicolas)