Buchbacher Schüler spenden für die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei

Foto: Spendenübergabe der Buchbacher Schüler in der Aula der Grund- und Mittelschule Buchbach an DKMS-Botschafter Robert Glasl     (ram)
Foto: Spendenübergabe der Buchbacher Schüler in der Aula der Grund- und Mittelschule Buchbach an DKMS-Botschafter Robert Glasl (ram)

Nachahmenswert ist die Aktion, die die Schüler der Klassen 1, 2, 3/4, 5a und 7 der Buchbacher Grund- und Mittelschule durchgeführt haben. Zunächst wollte die Klasse 5a auf Anregung ihres Klasslehrers Herrn Langmeier, unter Mithilfe ihrer Eltern mit dem Verkauf von selbst hergestelltem Schmuck und heißer Schokolade beim Ranoldsberger Adventstraum, einfach Geld sammeln, um es für einen guten Zweck an Weihnachten zu spenden. Erfreulich war dabei auch, dass sich schnell auch die anderen Klassen dieser Aktion angeschlossen hatten. So erarbeiteten sie sich einen Erlös von 350 Euro. Schnell stand fest, dass sie diesen Betrag einer Institution geben wollten, die hilft, wenn es auch sie selbst, ihre Familie oder Freunde treffen sollte. Da stand fest, sie wollten den Betrag zur Krebsbekämpfung an die DKMS spenden, noch dazu als deren Botschafter Robert Glasl im Schulverband Buchbach ansässig ist.

 

Robert Glasl war vor Jahren selbst an Leukämie erkrankt, erhielt 1998 selbst eine Therapie und wurde geheilt. Seitdem arbeitet er ehrenamtlich für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei und setzt sich für Hilfsmaßnahmen für erkrankte Personen in der näheren aber auch weiteren Umgebung ein, sammelt als deren Botschafter fleißig Spenden und veranstaltet als ehemaliger Fußballer auch Benefizspiele mit der extra hierfür gegründeten Fußballmannschaft "Alte Füchse" mit vielen prominenten Spielern aus allen Ligen.

Bei einer kleinen Feierstunde (am 19.12.2014) übergaben die Schüler im Beisein ihrer Lehrer, der Klasselternsprecher, Elternbeiratsmitglieder und der Elternbeiratsvorsitzenden Elke Huber die Spende in Höhe von 350 Euro an Robert Glasl zur Weitergabe an DKMS. Er schilderte den Schülern an seinem Beispiel, wie hiermit viele Menschenleben gerettet und mit dieser Spende sieben Typisierungen bezahlt werden können unter denen ein passender Knochenmarktspender sein kann. Er wies darauf hin, dass sich alle Personen im Alter von 18 bis 55 Jahren - ja sogar beim Hausarzt - typisieren lassen können. Personen, die schon einmal bei einer Typisierung waren, sind bereits in der Spenderdatei gespeichert. Er bedankte sich bei den Kindern für die großzügige Spende und sicherte ihnen zu, dass sie damit sicher Leben retten und viele Hoffnungen an Leukämie Erkrankter stärken.             (ram)