Lehrkräfte der Grund- und Mittelschulen Forstern und Buchbach bilden sich in Gewaltfreier Kommunikation fort

Mit der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) eröffnete der amerikanische Psychologe Marshall B. Rosenberg eine Möglichkeit, in Konflikten eine respektvolle Verbindung zu Menschen zu halten und einen Streit konstruktiv zu beenden. Der Schlüssel dazu ist eine gegenseitige Wertschätzung. In den nächsten Schuljahren wollen wir gemeinsam mit unserem Coach Herrn Peter Baum unsere Schüler_innen zu dieser Haltung hinführen.
Die Giraffe ist in der GfK und somit auch bei uns die Symbolfigur der Methode. Sie ist das Landtier mit dem größten Herzen und soll uns durch die besondere Sprache, die sie transportiert, helfen, unsere Gefühle und Bedürfnisse klar auszusprechen und damit die Kommunikation zu unseren Mitmenschen zu verbessern. Eine Giraffe schimpft nicht und klagt nicht an, sie beobachtet, beschreibt und bittet. Somit gelingt es uns immer besser, Kommunikationsmauern zu überqueren.
Herr Dörr brachte die Idee aus Forstern, wo er schon mit seiner Klasse daran gearbeitet hat, mit nach Buchbach. Fr. Dr. Taubert arbeitet an der Schule schon seit drei Jahren mit dem Modell. Beiden Schulleitern ist es sehr wichtig, dass viele Kolleginnen und Kollegen in der Schule dieses Modell kennen lernen. Deshalb bildeten sich Lehrerinnen und Lehrer aus beiden Kollegien an zwei Wochenenden zum Thema Gewaltfreie Kommunikation fort.

(sd)

 

Terminvorschau: Am 28. Oktober bieten beide Schulen in Kooperation den ersten online-Elternabend zur Gewaltfreien Kommunikation an. Ziel ist es, auch den Eltern die Haltung, die diesem Modell zu Grunde liegt, näher zu bringen. Beide Schulleiter freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme.