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Veröffentlicht am: 12.07.2026

Drei erlebnisreiche Tage in Burghausen - Die vierten Klassen waren im Schullandheim

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Von Montag, den 22.06.26 bis Mittwoch, den 24.06.26 verbrachten unsere beiden vierten Klassen drei Tage im Schullandheim in Burghausen. Trotz hochsommerlicher Temperaturen ließen sich die Schülerinnen und Schüler die gute Laune nicht nehmen und erlebten ein vielfältiges Programm.

Den Auftakt bildete der Programmpunkt „Abenteuer an Wöhrsee & Salzach“. Gemeinsam wanderten wir vom Pulverturm der „längsten Burg der Welt“ über den Wöhrsee zu einem großen Park und meisterten an verschiedenen Stationen abwechslungsreiche Gruppenspiele. Dabei waren Teamgeist und Geschicklichkeit gefragt. Das historische Burggemäuer und die Natur rund um den Wöhrsee sorgten für eine einzigartige Kulisse.

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Ein besonderes Erlebnis war die abendliche Gruselführung „Schauriges Burghausen“. In der Dämmerung schlichen wir uns mit unserer Führerin Astrid in die Burg. Dort hörten wir spannende Geschichten über Geister, Sagen und geheimnisvolle Gestalten, die sich angeblich in der Burg herumtrieben. Astrid zog mit ihren lebendigen Erzählungen alle in ihren Bann.

Unser zweiter Tag startete mit einer „Entdeckertour auf die Burg“, bei der wir tief in das mittelalterliche Leben eintauchten. Eine stilecht gekleidete Dame erklärte uns, warum Bauwerke wie dieses errichtet wurden, wer dort wohnte und wie der damalige Alltag aussah.

Das absolute Highlight des Tages erwartete die Kinder nach dem Mittagessen: Im Innenhof der Jugendherberge entwickelte sich am Quellstein eine ausgelassene Wasserschlacht. Bei den sommerlich hohen Temperaturen war die Freude riesig, als nach Herzenslust geplanscht und gespritzt werden durfte. „Die Wasserschlacht war das Coolste am ganzen Schullandheim!“, waren sich viele Kinder einig.

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Ein weiterer Höhepunkt war die Tümpelsafari. Ausgestattet mit Becherlupen und Keschern machten sich die Kinder auf die Suche nach den Bewohnern eines kleinen Bachlaufs. Mit Begeisterung entdeckten und bestimmten sie Bachflohkrebse, Rückenschwimmer, riesige Gelbrandkäferlarven, Posthornschnecken und viele weitere Wasserlebewesen. Ein kurzer Wolkenbruch sorgte während der Aktion für eine Abkühlung. Anschließend wurde unbeirrt weitergesucht, entdeckt und bestimmt.

Eigentlich sollte der zweite Tag mit einem gemütlichen Lagerfeuer bei Stockbrot und Marshmallows ausklingen, was aber wegen Waldbrandgefahr nicht möglich war. Kurzerhand verlegten wir den Abend in den Aufenthaltsraum der Jugendherberge und veranstalteten dort einen Spieleabend, bei dem die Marshmallows mit großem Appetit ungeröstet verspeist wurden.

Nach drei erlebnisreichen Tagen kehrten wir mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Erfahrungen und einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl nach Hause zurück. Unsere Erlebnisse in Burghausen werden sicher noch lange in Erinnerung bleiben und haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll gemeinsame Zeit außerhalb des Schulalltags ist.

Text und Fotos: Alexandra Hofer

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